Die Macht der (Sprich-)Worte: Tradierte Normen behindern die Selbstentfaltung

ohrenzu

– Oder: Wie Personal Coaching dabei hilft, alte Handbremsen zu lösen

Ertappen Sie sich auch immer wieder, wenn Sie eines der alten Sprichwörter nachbeten, mit denen Sie groß geworden sind? „Der Klügere gibt nach“ Eingängige Sätze, die Sie in Ihrer Jugend zu hören bekamen. So oft, dass sie sich eingebrannt haben. Nicht nur in den Weiten des Gehirns, sondern noch wirksamer mitten im Herzen. „Ohne Fleiß kein Preis“ – Nicht genug damit, dass man diese Sätze in den unmöglichsten Situationen des Lebens erinnert. Nein, manchmal verselbständigen sie sich und geben erst dann Ruhe, wenn man sie ausgesprochen hat. (Obwohl man sich damals ja eigentlich geschworen hatte, die eigenen Kinder später davon zu verschonen…) „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Sprichworte fassen kurz und prägnant die Werte und Regeln der Zeit zusammen, in der das jeweilige Sprichwort entstanden ist. Sie formulieren Erfahrungen, Urteile, Warnungen oder Vorschriften. Sie werden nicht hinterfragt, sondern in vielen Fällen über Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben. Ganz unabhängig davon, welcher Wertewandel inzwischen in der Gesellschaft stattgefunden hat.

Aber wie schwer, wie einsam, wie unerfreulich fühlt sich ein Leben an, das auf der Annahme beruht „Undank ist der Welten Lohn“? Wie soll eine Persönlichkeit zu ihrem Recht kommen, wenn sie gelernt hat: „Geben ist seliger als nehmen“ und „Reden ist silber, Schweigen ist gold“? Mit welchen Zielen soll die Jugend an der Verbesserung der Welt arbeiten, wenn wir ihr einreden „Träume sind Schäume“? Warum wundern wir uns über die wachsende Zahl von Burn-outs, wenn wir meinen, „Müßiggang ist aller Laster Anfang“?

In unserer Jugend haben wir alle eine Vielzahl von Normen und Werten gelernt, nach denen wir unser Leben jeden Tag ausrichten. Wir tragen sogenannte Glaubenssätze in uns, die uns in jedem Moment unseres Lebens sagen, was wir zu tun (oder zu lassen) haben, um ein guter, angenehmer, höflicher, erfolgreicher … Mensch zu sein.

Im Idealfall zeigen uns diese Sätze den Weg, auf dem wir unsere ganz persönlichen Ziele erreichen können. Oft stoßen wir im Erwachsenenalter jedoch auf Sätze, die unserem Glück entgegen stehen. Sätze, mit denen wir uns in unserer Selbstentfaltung einschränken. Handbremsen, die wir lösen müssten, um endlich unsere Flügel ausbreiten zu können. Aber statt uns Energie für die Erreichung unserer Ziele zu geben, führen uns diese Verhaltensregeln immer wieder in dieselben kraftraubenden Sackgassen.

Es lohnt sich, nach diesen hinderlichen Sätzen zu suchen, sie zu hinterfragen und neu zu formulieren. So, dass sie uns in Zukunft nützlich sind.

Die Arbeit an Glaubenssätzen ist nicht immer einfach. Und auch nicht immer alleine zu bewältigen. „Aller Anfang ist schwer“. Hier bietet ein Personal Coaching den geschützten Rahmen, in dem Sie Ihre Handbremsen finden und lösen können.

Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!

Das wünsche ich Ihnen! Ihre Nikola Meyerhoff